(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

21.05.-22.05.2016

Pünktlich auf die Minute trafen alle Mitfahrer mit Ihren Transportern in dem kleinen Hafen von Neuendorf ein. Ein kurzes Gespräch mit dem netten Hafenmeister klärte die Abläufe. Nachdem wir uns auf der großen Wiese des Hafens platziert hatten, luden wir unsere Bikes aus und machten uns für die Tour fertig.

Und los ging es.

Auch diesmal fuhren wir entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung Ribnitz-Damgarten los. Erfahrungsgemäß dauerte es wieder einen kurzen Moment, bis alle in der richtigen Richtung unterwegs waren.

Kurz vor unserem ersten Halt am Kutter mit den leckeren Fischbrötchen verließ Jörgs Hinterradreifen die Lust, Luft raus. Da Fischbrötchen nicht jedermanns Sache sind, war genug Zeit, den Schlauch zu wechseln, den kaputten in die Mülltonne zu werfen und auch wieder heraus zu holen.

Weiter ging es dann nach Graal-Müritz, wo einige den Flüssigkeitsmangel mit einem kühlen Bierchen ausgleichen mussten.

Der Weg hinter dem Deich in Richtung Wustrow war super. An der Ostseeküste entlang und durch viele kleine und vor allem sehr schicke Ferienhaussiedlungen erreichten wir zügig den Waffelstand von Wustrow. Frisch gebackene Waffeln, Kaffee und andere flüssige Leckereien, alles gepaart mit lustigen Unterhaltungen ließen diese Pause zu schnell vergehen.

Entlang der Steilküste fuhren wir nach Ahrenshoop und querten dort die Hauptstrasse. Weiter ging es dann auf einem sehr schönen und auch sehr staubigen Weg über Born und Wieck nach Prerow. Nach kurzer Diskussion und ein paar Friedenspipchen später entschieden wir uns für den Zeltplatz in Prerow als Pausenort. Der Weg dorthin zog sich wegen der heißen und kalten Verlockungen am Wegesrand etwas hin. An einer schönen und vor allem universellen Imbissbude, die alle Arten von Appetiten der Mitfahrenden versorgte, war dann endlich große, sehr große Pause.

Ein paar eingekaufte Brötchen und ein kleines, sehr ausgiebig genossenes Eis später ging es weiter in Richtung Zingst. Wir umfuhren den Ort in schneller Fahrt auf der Landstrasse, querten die Meiningenbrücke und - verloren uns aus den Augen.

Jörg und der Erzähler fanden dann 2 Mitfahrende im Hafen von Bodstedt. Dort rauchten diese mal wieder eine Bank ab.

Auf dem letzten Stück zurück zum Hafen von Neuendorf verschafften sich einige von uns etwas bessere Ortskenntnis und ein paar Kilometer mehr. Die Hoffnung der bis zuletzt umher irrenden, dass der Grill schon an und die Dusche wieder warmes Wasser hatte, erfüllte sich erst ein bischen später.

Wie immer wurde gegrillt was das Zeug hält, nur der Appetit war irgenwie nicht mitgereist. Selbst eine Flasche sehr gutes Feuerwasser wurde erst spät in der Nacht geleert. Ja - 105 km plus 10 km mehr Ortskenntnis hinterlassen so ihre Spuren. Nach bevor die Dunkelheit herein brach, war die Hälfte der Mannschaft schon verträumt in den ewigen Transporter-Jagdgründen.

Das tags zuvor in der örtlichen Imbissbude bestellte Frühstück war sehr lecker und schmeckte bei Sonnenschein am frühen Morgen besonders gut. Dann trennten sich unsere Wege, der Erzähler und Atze drehten bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein noch eine schöne Runde über die Sundischen Wiesen nach Zingst. Danach ging es wie für alle Anderen zuvor auch wieder nach Hause.

Bitte Bewerte den Betrag! Klick auf einen Stern von 1 bis 5 (am Besten).
5.00 von 5 - 1 Bewertungen