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13.05.-16.05.2016

Das verlängerte Pfingst-Wochenende nutzten wir, um mal wieder im Harz ein paar schöne Runden mit dem Mountainbike zu drehen.

Wer wollte, konnte sich uns auch als "Tagesgast" gerne anschließen. 

13.05.2016 - Tour Panzerstrasse & Bilder

Über die Panzerstrasse zum Gipfel (43 km, 1006 hm)

Bei 22 Grad und strahlend blauen Himmel starteten wir am frühen Nachmittag zur Einführungsrunde ins Pfingstwochenende.

Unser Weg führte uns quer durch das schöne Städtchen Ilsenburg über das Kruzifix zur Rangerstation Scharfenstein am Fuße des Brockens. Dort gab es natürlich Kaffee und die obligatorischen Brockensplitter.

Eine knappe Stunde später hatten wir über die Panzerstrasse, Insider wissen um die Dramatik der Auffahrt, mit Fotopause an der Stalinkurve, den Gipfel des Brockens erreicht.

In einer 90 Minütigen Abfahrt cruisten wir über schöne Wald und Forstwege, den SingleTrail am Erdbeerkopf vorbei an der Egon-Rampe nach Wernigerode.

Auf der flachen Heimfahrt nach Ilsenburg genossen wir die schöne, vorsommerliche Atmosphäre.

14.05.2016 - Tour Klassisch & Bilder

Klassisch auf den Brocken (56km, 1450 hm)

Bei frischen 8 Grad und bewölkten Himmel starteten wir pünktlich um 09.30 Uhr zu einem unserer Tour Klassiker.  

Direkt hinter Ilsenburg bogen wir nach links zur Auffahrt in Richtung Ilsestein ab. 4 km weiter und 200 hm später stand der Erzähler auf demselbigen und machte mal wieder ein aktuelles Foto von der Umgebung.
 
Weiter ging es in Richtung der Plessenburg, einer urigen Ausflugsgaststätte, unserem Nachmittagsziel. 
 
Die ca. 3,5 km lange Auffahrt in zum Brockenbett unterbrachen wir kurz an einer Schutzhütte, denn die Steigung von ca. 8% verlangte von uns eine kurze Atempause.
 
Die Brockenstrasse war mit fortbewegten Menschen jeder Art gut bevölkert. Es machte großen Spaß, mit der Meute am Gipfel anzukommen.
 
In "unserer" windgeschützten Ecke unterhalb des Brockenhotels zogen wir uns alle Sachen an, die wir in unseren Rucksäcken finden konnten.
 
Die schöne Abfahrt über den Goethe-Weg und Teile eines alten, steil bergab führenden ehemaligen Kolonnenweges führte uns über den Wanderweg H17 direkt nach Schierke.
 
Um die körpereigene Betriebstemperatur bei den weiterhin kühlen Außentemperaturen hoch zu halten, verzichteten wir auf einen Halt am Bahnhof und fuhren weiter über den Erdbeerkopf, Eingeweihte wissen auch hier um die Tragik der Auffahrt, zu unserem schönen Trail unterhalb desselben.
 
Die lange Abfahrt zur Plessenburg forderte noch einmal volle Konzentration, bevor es dann als Belohnung für die schöne Tour den legendären Milchreis aus der Großküche für uns gab. 
 
Eine schöne Abfahrt rechts des Ilsetals, vorbei am Kloster Ilsenburg, endete vor unserer Pension Stadt Hamburg. 
 
P.S. Wenn Du mal hier wohnen solltest, unbedingt Halbpension buchen. Die ist oberst lecker und fast nicht zu schaffen.

15.05.2016 - Tour 3-Annen-Hohne & Bilder

3 Annen Hohne (45km, 920 hm)

Auch heute starteten wir pünktlich um 09:30 Uhr bei wieder nur 7 Grad und strahlend blauen Himmel. Um Eisenkarl in Wernigerode abzuholen, ließen wir uns von "Komoot" dorthin bringen. Wenn Du dort Mountainbike eingibst, dann meinen die Jungs das auch so. 

Von Wernigerode aus fuhren wir über die "steinerne Renne" in Richtung 3 Annen Hohne. Heftige Graupelschauer zwangen uns unterwegs in den dichten Wald, wo wir uns unsere Regensachen anzogen.
 
Bei strömenden Regen saßen wir dann unter einem schmalen Dach bei "Kuckis", dem örtlichen Erbsensuppenmonopolisten bei, na klar Erbsensuppe.
 
Nachdem sich der Regen verzogen hatte, nahmen wir die "Egon-Rampe", eine Auffahrt mit ca. 8-10 % Steigung, in Angriff. Die Erbsensuppe gab dabei zusätzlichen Auftrieb. 
 
Auf Grund der immer wieder stark einsetzenden Regenschauer entschlossen wir uns zur Abfahrt in unsere Lieblings-Gastätte, der "Plessenburg".
 
Bei Tee und Nudeln mit Tomatensauce planten wir den Rest der Tour, der dann wie folgt aussah: schnelle Abfahrt (bei strömenden Regen), Superhansi und der Berichterstatter nach Ilsenburg, Eisenkarl nach Wernigerode. Dann heiss duschen, aufhübschen und ab zum Kaffee trinken und Rhabarber-Kuchen essen bei Anne Marie in Wernigerode , vorher noch kurz einen  Abstecher ins Baumkuchenhaus (gibt es wirklich, siehe Bilder des Tages).
 
Nach einem schönen Nachmittag ließen wir den Abend in unserer Pension ausklingen. Und morgen? Keine Ahnung, erstmal ... Gute Nacht! 

16.05.2016 - Explorer-Tour & Bilder

Explorer-Tour (65 km, 1200 hm)

Nach einem ausgiebigen Frühstück, packen wir unsere Sieben Sachen in den Transporter und rüsten für die letzte Tour des Pfingst-Wochenendes. 

Die heutige Tour ist als "Explorer"-Tour angelegt, das bedeutet, wir wollen heute größtenteils auf uns unbekannten Pfaden und Wegen an Orte fahren, an denen wir noch nicht waren.

Nach ein bisschen zick-zack durch Ilsenburg fuhren wir bei Sonnenschein durch schöne Mischwälder in Richtung des kleinen Flüsschens "Ecker". Diesem folgten wir auf teilweise sehr verlassenen Wegen und über ein paar schöne Single-Trails soweit, bis die mitten im Wald vor uns auftauchende Staumauer der "Ecker-Talsperre" unsere Fahrt kurz unterbrach.

Weiter ging es dann oberhalb der Staumauer rechts um die "Ecker-Talsperre" herum in Richtung "Dreieckiger Pfahl". Über Teile des "Kaiser-Weges", ein fahrtechnisch anspruchsvoller Single-Trail auf dem wir uns stellenweise zu Fuß bewegen mussten, weil wir wieder mal in der falschen Richtung, nämlich aufwärts unterwegs waren, erreichten wir dann endlich wieder einen breiten Waldweg in Richtung oben. 

Ein überraschend kräftig einsetzender Schnee!-Schauer zwang uns zu einer Pause unter dem Vordach einer alten Forsthütte. Da es nun auch merklich kälter wurde, zogen wir uns auch heute wieder alle Sachen an, die wir in unseren Rucksäcken finden konnten. So ausgerüstet warteten wir bei Brötchen und Bananen bis sich der Schauer verzogen hatte.

Die Abfahrt in Richtung Schierke war für uns nun wieder bekanntes Terrain. Vorbei an einer riesigen Flasche "Schierker Feuerstein" ging es noch schnell über den Erdbeerkopf, die sehr steile - wenn auch kurze Auffahrt geht immer besser, und den Single-Trail dahinter wieder bergab in Richtung "Plessenburg" zum letzten Milchreis des Wochenendes.

Gut aufgewärmt rollten wir entspannt nur noch abwärts zurück nach Ilsenburg.

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